ZVSHK SCHLIESST DAS KAPITEL HANDWERKERMARKE

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22.11.2018

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) nimmt zum Jahresende 2018 die Handwerkermarke vom Markt. Nach 18 Jahren wird das Qualitäts- und Leistungsbündnis im Einvernehmen mit den verbliebenen siebzehn Markenpartnern aufgelöst.

„Es ist Zeit neue Wege zu gehen", sagt dazu Helmut Bramann, der Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. „Die Handwerkermarke hat in den Jahren ihres Bestehens Standards für unsere Branche gesetzt und ist eines der am längsten aktiven Branchenkonzepte." Geänderte Markt- und Rahmenbedingungen erforderten jedoch andere Antworten, so dass der Zentralverband und seine Landesverbände beschlossen hätten, die Handwerkermarke zu beenden und eine neue Richtung einzuschlagen. „Wir haben seit Jahresbeginn intensive Diskussionsprozesse mit den Markenpartnern geführt und geprüft, ob oder wie es weiter gehen wird. Im Ergebnis soll das Projekt Handwerkermarke zum Jahresende 2018 auslaufen.

Das Handwerkermarken-Logo wird von den Herstellern danach nicht mehr verwendet. Hier gilt allerdings eine Übergangszeit von einem Jahr. Produktvorteile wie Nachkaufgarantie oder Ersatzteilsicherheit sind für Innungsbetriebe nicht mehr vertraglich verankert. „Wir gehen allerdings davon aus, dass wir diese Leistungen durch das Instrument Handwerkermarke bei Qualitätsherstellern als Branchenstandard dauerhaft etabliert haben und diese weiter bestehen werden", zeigt sich Helmut Bramann zuversichtlich. Unabhängig von der Auflösung des Lizenzvertrages zwischen Markenpartner und ZVSHK bleibt die ursprünglich damit verbundene Haftungsübernahmevereinbarung als separater Vertrag weiter bestehen.

Aktuell arbeitet der ZVSHK unter aktiver Mitwirkung von Branchen-Herstellern an einem neuen Konzept für eine zeitgemäße Marktpartnerschaft zwischen Handwerk und Industrie. „Der innovative Ansatz wird nichts mit dem alten Konzept der Handwerkemarke zu tun haben und die heutigen Bedürfnisse des Marktes viel besser bedienen", betont Hauptgeschäftsführer Bramann. „Geplant ist, dieses Konzept auf der ISH 2019 vorzustellen." Starten wolle man ein solches Projekt aber nur, wenn sich auch genügend Hersteller für den neuen Ansatz begeistern und mit dem ZVSHK darin engagieren.

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